Wir waren Partner des Coding-Tags der 7. Klassen am Erasmus-Grasser-Gymnasium München

Am 14. und 17. Februar durften wir das Erasmus-Grasser-Gymnasium in München beim ersten Coding Tag für die 7. Klassen als Partner unter­stützen. Um Jugendliche schon in jungem Alter für Informatik-Berufe zu begeistern, übernahmen wir in diesem Rahmen die Vorstellung des Projektes “Programmieren eines Calliope Controllers” in der Kickoff-Veranstaltung für alle Klassen.

Unsere Kollegen Julia und Jochen haben dafür einen Calliope Controller mit einem Legotech Auto verbunden, das damit in ein autonomes Fahrzeug verwandelt wurde. “Murphy”, wie das autonom fahrende Auto dann im Rahmen der Vorstellung genannt wurde, konnte in zwei Versionen autonom fahren:

  • Murphy Version 1: Autonomes Fahren ohne Kollisions­erkennung
  • Murphy Version 2: Autonomes Fahren mit Kollisions­erkennung

Murphy vs. Tesla

Um den Schüler*innen die Dimensionen einer Programmierung von autonomen Fahrzeugen zu verdeutlichen, stellte Julia einen interessanten Vergleich auf:

  • Murphy V1 wurde mit 68 Zeilen Code programmiert
  • Murphy V2 wurde mit 135 Zeilen Code programmiert
  • Tesla, ein bekannter Hersteller autonomer Autos, benötigt für eines seiner Autos über 150 Millionen Zeilen Code

Dieser Vergleich sorgte für merkliche Beein­druckung bei den Schüler*innen.

Begeisternde Programmier-Ideen der Nachwuchs-Entwickler*innen

Im Rahmen der Kickoff Veran­staltung wurde außerdem die Arbeit eines Software-Entwicklers und die Wichtigkeit von guter Team­arbeit vorgestellt. Zweiteres durften die Schüler*innen anschließend selbst fest­stellen als sie in ihren PC-Räumen selbst Hand anlegten und mit dem Calliope program­mierten. Dafür verschafften sie sich zunächst einen Überblick über die einzelnen Bestand­teile, beschrifteten diese und starteten dann am PC ihre eigene Entwick­lungs­umgebung.

Und schon wurde losgelegt. Nach einem “einfachen” Programm zu Beginn konnten eigene Projekte auf dem Calliope umgesetzt werden. Dabei waren wir von den kreativen Ideen der Siebt­klässler*innen begeistert:

  • eine Alarm­anlage, die sich der Lage- und Licht­sensoren bedient
  • ein Hitzefrei-Melder, der den Tempe­ratur­sensor nutzt
  • ein Miniquiz, das die richtigen Antworten zählt
  • ein Tamagotchi
  • ein Timer
  • unter­schied­lichste Spiele in einfacher Form (da der Calliope nur eine 5×5 LED Matrix anzeigt) und
  • eine Gruppe nutze sogar die Bluetooth Kommuni­kations­möglich­keiten, um sich gegen­seitig Nachrichten zu schicken.

Die Nachwuchs-Entwickler*innen haben bewiesen, wie man mit einfachen Mitteln kreative Lösungen finden kann.

Eindrücke vom Coding-Tag

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